FLUSS LAND BERLIN

Elsa Noemi Kleinbach und Nicole Müller
(IDG / Prof. Kohl und IGMA / Prof. Trüby)

Die Arbeit befasst sich mit der Trinkwasserversorgung Berlins – einem Thema, das sich über weite räumliche und zeitliche Dimensionen erstreckt. Durch effiziente Infrastrukturen ist die Trinkwasserversorgung flächendeckend zu einer Selbstverständlichkeit geworden, was nun durch den Klimawandel erneut hinterfragt werden muss. Die hier gezeigten Arbeiten verstehen sich als Vermittler einer intensiven Recherche und dienen der räumlichen und sinnlichen Darstellung von Abhängigkeiten und großmaßstäblichen Verknüpfungen innerhalb eines im Alltag unsichtbaren und zunehmend gefährdeten Systems.

Als Teil der Vermittlung ist unter anderem eine räumlich-visuelle Darstellung des Grundwasserkörpers unterhalb Berlins entstanden - Ausschnitte geformt aus Eis, die während der finalen Präsentation langsam abgeschmolzen sind. Ein erzählerisches Buch verknüpft natürliche wie artifizielle Zusammenhänge in einem Narrativ und endet schließlich mit einer Vision für ein Berlin im Jahr 2070. Die Vision für Berlin beschäftigt sich mit einer flächendeckenden Grundwasseranreicherung mittels geklärtem Abwasser. Hierzu finden sich Analysekarten, eine Axonometrie, sowie KI-basierte Bilder. Die gesammelten Arbeiten dienen dem Anstoß zu einer neuen Sensibilität.

Prüfer*innen:
Prof. Sybil Kohl / Institut für Darstellen und Gestalten (IDG)
Prof. Stephan Trüby / Institut für Grundlagen moderner Architektur und Entwerfen (IGMA) 

Co-Prüferin:
Prof. Leonie Fischer/ Institut für Landschaftsplanung und Ökologie (ILPOE) 

Betreuer*innen:
Sybil Kohl, Stephan Trüby, Leonie Fischer

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