Am 7. November wurde unter Beteiligung des Institut für Bauökonomie (Prof. Dr.-Ing. Stoy) und des Instituts für Industriebau, Entwerfen und Konstruieren (Prof. Dipl.-Ing. Bauer), das Forschungsprojekt NORMholz im Rahmen des Strategiedialogs Bezahlbares Wohnen und innovatives Bauen in den Stuttgarter Wagenhallen vorgestellt – unter anderem vor Ministerpräsident Winfried Kretschmann, weiteren Minister*innen sowie zahlreichen Fachleuten aus Praxis, Verwaltung und Wissenschaft.
Das Projekt setzt sich mit den anerkannten Regeln der Technik (aRdT) auseinander, die in der Baupraxis häufig als geschuldeter Mindeststandard verstanden werden, sofern nichts anderes vereinbart wurde. Diese Interpretation kann Handlungsspielräume einschränken und die Realisierung innovativer und nachhaltiger Bauvorhaben erschweren. Das Institut für Industriebau, Entwerfen und Konstruieren, das Institut für Bauökonomie der Universität Stuttgart sowie die 3D2L GmbH entwickeln daher im Forschungsvorhaben „Geschosswohnungsbau mit Holz: Vorgehensweisen und Alternativen zum Umgang mit Normen (NORMholz)” Konstruktions- und Prozessalternativen, die eine privatautonome Abstandnahme von den aRdT im mehrgeschossigen Holzbau ermöglichen.
Beteiligt am Forschungsvorhaben waren:
Institut für Bauökonomie: Prof. Dr.-Ing. Christian Stoy, Dr.-Ing. Maximilian Benn, Dipl.-Ing. Christopher Hagmann
Institut für Industriebau, Entwerfen und Konstruieren: Prof. Dipl.-Ing. Martina Bauer, Dr.-Ing. Franz Arlart, Dipl.-Ing. Michael Fleck
3D2L GmbH: Prof. Stefan Leupertz, Dr. Jens Prömse